Pflegepflichtversicherung

Ob Sie gesetzlich, freiwillig gesetzlich oder privat versichert sind: die Pflegeversicherung ist Pflicht

Wenn Sie von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln, beinhaltet dies auch die Pflegepflichtversicherung.

Sie muss bei dem Risikoträger (PKV) abgeschlossen werden, der auch die Vollversicherung mit Ihnen abschließt.

Ob Sie als freiwilliges oder als versicherungspflichtiges Mitglied bei der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, also als Arbeiter, Angestellter oder Rentner: die Pflegeversicherung ist Pflicht!

Die versicherten Leistungen werden entweder als Geld- oder als Sachleistungen angeboten.

Sollten Sie freiwillig versichert sein, besteht innerhalb von 3 Monaten nach Beginn Ihrer Mitgliedschaft in der GKV die Möglichkeit, einen Befreiungsantrag zu stellen. Allerdings sind Sie dann verpflichtet, eine private Pflegepflichtversicherung abzuschließen.

Die Leistungen sind zu 100 Prozent gesetzlich vorgeschrieben:

  • häusliche Pflege (alternativ: monatliches Pflegegeld)
  • Kurzzeitpflege
  • Teilstationäre Pflege
  • Vollstationäre Pflege und Pflege in vollstationären Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Pflegehilfsmittel und technische Hilfsmittel
  • Verbesserung des Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen
  • Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Personen
  • Beiträge zur Rentenversicherung der pflegenden Person


Pflegezusatzversicherung

Die Leistungen der Pflegepflichtversicherung reichen nicht immer. Sie können vorsorgen.

Der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung beinhaltet auch die Pflegepflichtversicherung.

Reichen die Leistungen nicht aus, dann sollten Sie eine Zusatzversicherung vereinbaren.

Sollte die Pflegepflichtversicherung nicht alle Kosten, die im Pflegefall entstehen, abdecken, so lohnt sich eine Pflegezusatzversicherung in jedem Fall.

Die Pflegezusatzversicherung kann in zwei Formen abgeschlossen werden: die Pflegetagegeld- und die Pflegekostenversicherung.

Erstere zahlt im Falle der Pflegebedürftigkeit ein fest vereinbartes Tagegeld. In der zweiten Form werden die Kosten, die nach Vorleistung der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung verbleiben, übernommen.




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