Kfz Haftpflicht

Ihr Versicherungsschutz ist nur so gut, wie Ihr Versicherer!

über 4.000.000 Verkehrsunfälle ereignen sich jährlich in der Bundesrepublik Deutschland - zum Glück meist glimpflich.

Bei jedem zehnten Unfall werden jedoch Personen verletzt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, betrug die Zahl der Todesopfer in 2009 4160 Personen. Etwa 398.000 Verletzte wurden 2009 bei Verkehrsunfällen gezählt und sind die erschreckende Folge des Geschehens auf deutschen Straßen. Wenn man der Statistik glaubt, so meldet jeder Autofahrer etwa alle 10 Jahre einen Schaden.

Dabei stellt sich meist heraus, dass nur die wenigsten über ihre Rechte und Pflichten gegenüber der Autohaftpflichtversicherung so gut Bescheid wissen, dass sie ihre Ansprüche vollständig geltend machen können - sei es gegenüber dem Unfallgegner oder auch dem eigenen Fahrzeugversicherer.

Kraftfahrt-Haftpflicht

Die Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung ist eine Pflichtversicherung. Das Gesetz schreibt vor, dass der Halter eines Kraftfahrzeuges, welches am öffentlichen Verkehr teilnimmt, haftpflichtversichert sein muss. Diese Regelung dient der Entschädigung berechtigter Forderungen von Unfallgeschädigten, aber auch der Abwehr unberechtigter Ansprüche.

Bei der Zulassung des Kraftfahrzeugs muss der Versicherungsnachweis erbracht werden.

Papiere für die Zulassung von Kraftfahrzeugen:
  • eVB - elektronische Versicherungsbestätigung (seit 01.03.2008)
  • Fahrzeug-Brief
  • Fahrzeug-Schein
  • Unterlagen zur Abgasuntersuchung (seit Januar 2010 ist diese Prüfung Bestandteil der Hauptuntersuchung)
  • ggf. TÜV-Bescheinigung
  • Personalausweis
  • Wenn jemand vom Halter beauftragt wird, das KFZ zur Zulassung anzumelden, ist eine auf seinen Namen lautende Vollmacht erforderlich.

Gesetzlich vorgeschriebene Deckungssumme:

2,5 Mio. €   für Personenschäden,
7,5 Mio. €   bei Tötung oder Verletzung von drei oder mehr Personen,
0,5 Mio. €   für Sachschäden sowie
50.000 €     für sonstige Vermögensschäden.

Mietwagen im Ausland

Vorsicht Risiko: Die gesetzlichen Mindestdeckungssummen in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung sind in südeuropäischen Ländern gering. In Spanien stehen beispielsweise pro Verletztem lediglich 330.000,- € zur Verfügung - eine bei einem schweren Unfall völlig ungenügende Summe. Dies gilt besonders in Fällen, wenn aufwendige Rehabilitationsmaßnahmen nötig werden. Hat der Mietwagenfahrer den Unfall verursacht, kann das seine Existenz in Frage stellen: Bei unzureichender Mindestdeckungssumme haftet der Unfallverursacher für die Begleichung des Schadens mit seinem Privatvermögen - im Extremfall bis hin zum Existenzminimum.

Wer vorbeugen will, sollte höhere Deckungssummen vereinbaren. Schutz bietet die so genannte "Mallorca-Police", die bei manchen Versicherern sogar in der Police enthalten ist. Sie gilt außerhalb deutscher Grenzen in ganz Europa und bietet Versicherungsschutz in Höhe der deutschen Mindestdeckung. Versicherungsschutz besteht jeweils ab der Anmietung für maximal einen Monat.



Teilkasko Versicherung

Fahrzeug-Teilversicherung (Teilkasko)

Was ist versichert?

Die Beschädigung, die Zerstörung und der Verlust des Fahrzeuges und seiner unter Verschluss verwahrten oder an ihm befestigten Teile, und zwar

  • durch Brand oder Explosion;
  • durch Entwendung, insbesondere Diebstahl, unbefugten Gebrauch durch betriebsfremde Personen, Raub oder Unterschlagung;
  • durch unmittelbare Einwirkung von Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung (Elementargefahren);
  • durch Zusammenstoß des in Bewegung befindlichen Fahrzeugs mit Haarwild;
  • gegen Bruchschäden an der Verglasung des Fahrzeugs und Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss.


Kfz-Vollkaskoversicherung

Fahrzeug-Vollversicherung (Vollkasko)

Warum Vollkasko-Versicherung?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für den Schaden des Unfallgegners auf, aber nicht für den am eigenen Fahrzeug. Darüber hinaus kann es passieren, dass Kraftfahrzeuge am Straßenrand oder auf dem Parkplatz "Opfer" von Sachbeschädigung werden. Um hier vorzubeugen, empfiehlt sich eine Vollkasko-Versicherung.

Was ist versichert?

Die Beschädigung, die Zerstörung und der Verlust des Fahrzeuges sowie seiner unter Verschluss verwahrten oder an ihm befestigten Teile, und zwar

  • durch Brand oder Explosion;
  • durch Entwendung (insbesondere Diebstahl), unbefugten Gebrauch durch betriebsfremde Personen, Raub oder Unterschlagung;
  • durch unmittelbare Einwirkung von Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung (Elementargefahren);
  • durch Zusammenstoß des in Bewegung befindlichen Fahrzeugs mit Haarwild;
  • gegen Bruchschäden an der Verglasung des Fahrzeugs und Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss;
  • durch mut- oder böswillige Handlungen betriebsfremder Personen. Reifenbeschädigungen sind allerdings nur dann versichert, wenn die Beschädigung in Verbindung mit einem anderen ersatzpflichtigen Schaden erfolgt.


Kraftrad-Versicherung

Motorrad-Versicherungen müssen sein. Aber teuer?? NEIN!

Wir wollen weder Goethe noch Schiller Konkurrenz machen. Aber eines steht fest: Es gibt erhebliche Unterschiede in den Tarifen und Annahmebedingungen der verschiedenen Versicherer - und wir kennen sie - zu Ihrem Vorteil.

Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Wochenende mit dem Motorrad über die Landstraßen zu fahren oder an Biker-Treffen teilzunehmen und die Gewissheit zu haben, sich über Versicherungsschutz keine Sorgen machen zu müssen?

Neben unterschiedlicher Rabatteinstufungen für Neueinsteiger bis hin zur Ablehnung wertvoller oder traditioneller Motorräder - den gesamten überblick über den Versicherungsmarkt bringt nur, der die Tarife der verschiedenen Versicherer zu Ihrem Vorteil nutzen kann.

Daher nutzen Sie unseren Vergleichsservice für Ihre preiswerte Krad-Versicherung:

Grundsätzlich unterscheiden Versicherer in folgende Zweirad-Klassen:

  • Kleinkrafträder mit Kennzeichen unter 50ccm
  • Krafträder und -roller über 125 ccm oder 11 kW
  • Leichtmofa, Mofa, Moped bis 50 km/h
  • Leichtkraftroller 50 - 80 ccm und bis 80 km/h
  • Leichtkraftroller 80 - 125 ccm und bis 80 km/h und 11 kW
  • Leichtkraftroller 50 - 125 ccm / über 80 km/h bis 11 kW / ab 18 J.
  • Leichtkrafträder 50 - 80 ccm und bis 80 km/h
  • Leichtkrafträder 80 - 125 ccm und bis 80 km/h und 11 kW
  • Leichtkrafträder 50 - 125 ccm / über 80 km/h / bis 11 kW / ab 18 J.

Krad-(KFZ-)Haftpflichtversicherung

Im Gegensatz zur freiwilligen Fahrzeug-(Kasko-)Versicherung schreibt der Gesetzgeber den Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung für Ihr Kraftrad zwingend vor. Sie springt ein, wenn mit dem Motorrad, dem Mofa, dem Roller oder jedem anderen versicherungspflichtigen Zweirad Personen- oder Sachschäden verursacht werden.

Sie soll den Unfallopfern Schadenersatz garantieren und den Unfallverursacher vor dem wirtschaftlichen Ruin schützen. Zudem gewährleistet sie, dass das Opfer eines Verkehrsunfalls auch dann Schadenersatz erhält, wenn der Schädiger schuldlos ist.

Trotz alledem bleibt eine Vollkaskoversicherung für das Motorrad sinnvoll, da hier Schäden versichert sind, die von der Haftpflicht nicht abgedeckt werden. Welcher Versicherer diese Deckung übernimmt, klären wir gerne für Sie.

Die Kraftrad-(Kfz-)Haftpflichtversicherung tritt ein, wenn gesetzliche Haftpflichtansprüche gegen den Versicherungsnehmer und alle berechtigten Fahrer des Krades bestehen. Neben dem Versicherungsnehmer sind der Halter, der Eigentümer, der Beifahrer und der Fahrer versichert.

Im Rahmen der Betriebsgefahrhaftung (Gefährdungshaftung) können auch Haftpflichtansprüche bestehen, wenn dem Fahrer oder Halter kein Verschulden nachgewiesen werden kann, z.B. wegen eines technischen Defekts an seinem Motorrad. War das Unfallereignis hingegen "unabwendbar", besteht keine Zahlungspflicht für den Versicherer.



Quads

Quads - Fahrspaß mit richtigem Versicherungsschutz und notwendigem Führerschein!

Sie sind irgendwo zwischen Auto und Motorrad angesiedelt: Diese vierrädrigen Freizeitvehikel, die gerade im Sommer sehr beliebt sind und Deutschlands Straßen bevölkern. Wer sich draufsetzen will, sollte den richtigen Führerschein besitzen und die richtige Versicherung abschließen ...

Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, sind manche Nachbarn nicht mehr zu bändigen: Dann wird der offene, luftige und knatternde Fahrspaß aus der Garage geholt und ab geht's in die Natur.

Um den ungetrübten Fahrspaß in vollem Umfang genießen zu können, sollte man jedoch ein paar kleine, aber wichtige Details beherzigen, um auch nachhaltig Freude am Fahren unter freiem Himmel zu haben.


Hier ein paar Antworten auf wichtige Fragen rund um Versicherungsschutz und Führerschein:

Welchen Führerschein Sie benötigen, hängt von der Einstufung des Quad bei der Zulassung ab. Wichtige Merkmale dabei sind das Fahrzeuggewicht, die Fahrleistung und der Gebrauchszweck. So braucht der Fahrer eines "All Terrain Vehicles (ATV)", das als "Leicht-Kfz bis 45 km/h" eingestuft wird, nur die Führerscheinklasse S, die bereits mit 16 Jahren bzw. gemeinsam mit dem PKW-Führerschein erworben werden kann.

In diesem Fall reicht ein Versicherungskennzeichen aus und man ist von der Steuer befreit.

Auch dann, wenn das Quad als "land- und forstwirtschaftliche Zugmaschine" eingestuft ist und der 16-jährige Fahrer die Fahrerlaubnis "L" (Landwirtschaft) besitzt darf das Spaßmobil gefahren werden. Wer den PKW-Führerschein erwirbt, sollte darauf achten, auch den Bereich "L" zu beantragen und freischalten zu lassen.

Wenn es sich bei dem Quad jedoch um ein "vierrädriges Kraftfahrzeug zur Personenbeförderung bis 400 kg Leergewicht und bis 15 kW" oder um ein "vierrädriges Kraftfahrzeug zur Güterbeförderung bis 550 kg Leergewicht und bis 15 kW" handelt, ist zwingend die "Fahrerlaubnis Klasse B" für PKW erforderlich und unterliegt der Steuerpflicht.

Mit gedrosselter Leistung fahren ...
Obwohl das Fahrzeug speziell für den Einsatz im Gelände entwickelt wurde, ist das Befahren auf Forstwegen und in der freien Natur in Deutschland meist verboten. Die Leistung wird in vielen Fällen gedrosselt und man ist gut beraten, diese nicht zu erhöhen, denn der Verlust des Versicherungsschutzes ist in der Regel die Folge.

Quads sind für den Einsatz auf öffentlichen Verkehrswegen ausgerichtet und unterliegen sowohl für Fahrer, als auch für Beifahrer der Helmpflicht. Obligatorisch sind auch Warndreieck, Verbandskasten und Warnweste mitzuführen.

Wie auch bei allen Motorrädern gilt, dass Fahrer und Beifahrer nur "die Nase als Knautschzone" besitzen. Daher sollte neben der verpflichtenden KFZ-Haftpflichtversicherung stets auch eine private Unfallversicherung abgeschlossen werden.




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